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über die Dozenten der Kurse seit 2004 |
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| Stephan Mai, Berlin Violine
Stephan Mai wurde 1953 in Leipzig geboren. Seine Violinausbildung begann 1962 und führte über den Besuch der Kinderklasse bis zum Studium an der Hochschule für Musik in Leipzig. Nach dem Examen 1976 wurde er Mitglied des Rundfunk-Sinfonie Orchesters Berlin sowie des Kammerorchesters Berlin. Darüber hinaus engagierte er sich für den Aufbau eines Ensembles, das sich mit zunächst modernem Instrumentarium der historischen Aufführungspraxis widmete. Daraus ging 1982 die Gründung der Akademie für Alte Musik Berlin hervor, der Stephan Mai seitdem als einer der Konzertmeister angehört. Mit dem Orchester gastierte Stephan Mai bereits 1986 bei den vom Westdeutschen Rundfunk veranstalteten Tagen für Alte Musik in Herne. Seither wirkt er an zahlreichen Schallplattenproduktionen und Rundfunkaufnahmen des Ensembles mit; Tourneen und Festivalauftritte führen über die Grenzen Europas hinaus in den Nahen Osten sowie nach Japan. Lehraufträge an der Hochschule für Musik in Leipzig und der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin begleiteten seit 1991 seine künstlerische, auch solistische Tätigkeit. Seine Erfahrungen mit der so genannten historischen Aufführungspraxis gibt er inzwischen vermehrt an kammermusikalische Ensembles weiter, die - zuweilen auch auf modernen Instrumenten - die Musik des 18. bis beginnenden 19. Jahrhundert pflegen. |
| Thomas Martin, London Kontrabass
Thomas Martin - heute einer der bekanntesten Kontrabassisten weltweit - studierte in den USA bei Harold Roberts, Oscar Zimmerman und Roger Scott. Als Orchestermusiker war er Vorspieler des Buffalo Philharmonic und Israel Philharmonic Orchestra und Solobassist des Orchestre Symphonique de Montreal, der Academy of St. Martin-in-the-Fields, des English Chamber Orchestra, des C.B.S.O. und zuletzt des London Symphony Orchestra. Zusätzlich wirkte er als Solobassist der Oxford Philomusica von der ersten Saison des Ensembles an. In den letzten Jahren übte er eine stetig zunehmende Solistentätigkeit aus mit Recitals und Orchesterkonzerten rund um den Globus. Er produzierte zahlreiche Rundfunk- und Fernsehsendungen mit einem breitgefächerten Repertoire vom Barock bis zur Musik des 20. Jahrhunderts und spielte in Konzerten und für Schallplattenaufnahmen fast das gesamte Kammermusikrepertoire seines Instruments. Thomas Martin hat unlängst eine Serie von Aufnahmen mit der Musik Giovanni Bottesinis - dem großen Kontrabassvirtuosen des 19. Jahrhunderts - abgeschlossen, die bei der Kritik außerordentlichen Beifall fand. Die Aufnahmen mit Anthony Halstead wurden vom "Gramophone Magazine" als "Record of the Year" ausgezeichnet, und seine Einspielung mit dem English Chamber Orchestra erhielt den gleichnamigen Titel der "Sunday Times". Die preisgekrönten Produktionen wurden 2008 von der Plattenfirma "Naxos" neu herausgebracht. Als Professor war Thomas Martin Abteilungsleiter an der Londoner "Guildhall School of Music", eine Position, die er viele Jahre lang innehatte, ehe er an das "Royal Northern College of Music" in Manchester wechselte. Daneben übernahm er im September 2007 die Funktion des Präsidenten der Kontrabassabteilung an der "Royal Scottish Academy of Music". Zusätzlich gibt Martin weltweit Meisterkurse. Seine Studenten bekleiden führende Positionen in bedeutenden Orchestern der Welt. Thomas Martin verlegte zahlreiche Kontrabasswerke bei Verlagen wie "Theodore Presser" und "International Music Company" in den USA und "G. Billaudot" in Frankreich. Martin wurde häufig als Juror zu internationalen Musikwettbewerben berufen in Moskau, Genf, Cremona, Bukarest, München, Ludwigslust, St. Petersburg und Breslau. Thomas Martin ist neben seiner musikalischen Karriere auch sehr erfolgreich als Geigenbauer. Sein Instrument ist eines von bisher über einhundertvierzig aus der eigenen Werkstatt. Internet: www.thomasmartin.co.uk One of the world's best-known bassists, Thomas Martin studied in America under Harold Roberts, Oscar Zimmerman, and Roger Scott. He has held front desk positions with the Buffalo Philharmonic and Israel Philharmonic Orchestras and Principal positions with l'Orchestre Symphonique de Montreal, The Academy of St. Martin-in-the-Fields, the English Chamber Orchestra, The C.B.S.O., and latterly, the London Symphony Orchestra. Tom has been Principal Double Bassist with the Oxford Philomusica since its first season. In recent years, he has been pursuing an ever-increasing interest in solo playing appearing in recitals and concertos with orchestras around the globe. He has made a number of television and broadcast appearances presenting a wide variety of repertoire ranging from the baroque to the 20th century and has played and recorded most of the chamber music for his instrument. Thomas Martin has recently completed a series of recordings of the music of Giovanni Bottesini, the great 19th century virtuoso, which have met with great critical acclaim. The recordings with Anthony Halstead were awarded "Gramophone Magazine Record of the Year" and his recording with The English Chamber Orchestra was chosen as the "Sunday Times Record of the Year". During 2008 the celebrated series has been re-released on Naxos. As a teacher, he was Senior Professor of Double Bass at London's Guildhall School of Music, a position he held for many years and is now a member of the string faculty at the Royal Northern College of Music in Manchester. In addition to his other teaching duties, Tom began as International Chair of Double Bass at the Royal Scottish Academy of Music from September 2007. He is in constant demand to give master classes internationally. His students can be found all over the world. Thomas Martin is responsible for a large number of editions of music for double bass notably for Theodore Presser and International Music Company in the U.S. and G. Billaudot in France. Often asked to serve on International Competition juries, recent appearances have been in Moscow, Geneva, Cremona, Bucharest, Munich, Ludwigslust, St Petersburg and Wroclaw. Tom is also well known and educated as a Luthier and is often seen playing his own double bass (one of the over one hundred forty basses he has made to date). Internet: www.thomasmartin.co.uk |
| Werner Matzke, Köln Violoncello
Werner Matzke entdeckte das Barockcello für sich schon während seines Studiums, besuchte dann Kurse bei Anner Bijlsma und Gerhart Darmstadt und spezialisierte sich schnell auf Alte Musik. Noch während seines Studiums wurde er Solocellist von Concerto Köln und ist sicherlich mitverantwortlich für den großen internationalen Erfolg des Orchesters. Bei einigen Projekten übernimmt er auch dessen musikalische Leitung. Als einer der führenden Barockcellisten wird er von renommierten Orchestern eingeladen wie z.B. Age of Enlightment, Concerto Vocale, Akademie für Alte Musik und anderen. Er macht Masterclasses und Tourneen in der ganzen Welt, auch als Solist. Viele Aufnahmen zeugen davon, z.B. die Weltpremiere des Cellokonzertes in C-Dur von Karl Stamitz, welches Werner Matzke selbst wiederentdeckte. Die Spontaneität in den Konzerten bleibt für ihn eine der wichtigsten Qualitäten. Die Realisierung eigener Ideen in einem Kammermusikensemble, wo die Arbeit filigraner ist als im Orchester, wurde mit der Gründung von Kontraste Köln seine neue Leidenschaft. |
| Monika Mauch, Trossingen Gesang
Monika Mauch studierte Gesang zunächst bei Prof. Richard Wistreich am Institut für Alte Musik der Musikhochschule Trossingen anschließend bei Jill Feldman in Paris. In Konzerten, CD- und Radioaufnahmen hat sich Monika Mauch besonders auf die Aufführung Alter Musik spezialisiert. So arbeitet sie mit Ensembles wie dem Hilliard Ensemble Concerto Palatino, dem Ensemble Daedalus in Genf, Cantus Coelln, Musica Fiata in Köln, l'Arpa Festante in München, dem Barockorchester l'Orfeo in Linz und mit Double Bande unter der Leitung von René Jacobs. Sie hat in Alte-Musik-Kursen in Jerusalem, Lissabon und der Innsbrucker Sommerakademie unterrichtet. |
| Monika Mayr, Münster Diplomrhythmikerin
Als Diplom-Rhythmikerin (Magistra Artium) und Motopädagogin Dozentin an der Musikuniversität Wien. Seit über zwanzig Jahren pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern. Projektleitung „Offene Ganztagsgrundschule“ in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium NRW. Seit 2004 erste Vorsitzende im Bildungswerk Rhythmik e.V. Fort- und Weiterbildungen am Orff-Institut Salzburg und „Ethnische Rhythmusarbeit“ TA-KE-TI-NA in München. Langjährige pädagogische und therapeutische Arbeit mit Kindern, sowie Projektleitung in der Grundschule. Projektleitung Rhythmik in der offenen Ganztagsgrundschule in Zusammenarbeit mit dem Bildungsministerium NRW (Münster) 1. Vorsitzende und Dozentin im Bildungswerk Rhythmik e.V., Fortbildungstätigkeit für Erzieher, Lehrer, Musikerzieher und Sonderpädagogen. |
| Eyjólfur Melsted, Pettenbach b. Linz |
| Prof. Siegfried Meseck, Berlin Stimmbildung
Prof. Siegfried Meseck studierte Musikpädagogik und Germanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie Gesang an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin. Seit 1966 ist er Lehrer für Gesang und war überdies von 1989-1998 Professor für Sologesang und Stimmbildung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neben seiner jahrzehntelangen Arbeit als Stimmbildner bei diversen Chören (u. a. Chor der Humboldt-Universität, Berliner Konzert-Chor, Landesjugendchor Brandenburg, Sächsisches Chorleiterseminar), kann er auf eine umfangreiche Vergangenheit als Konzert- und Oratoriensänger im In- und Ausland zurückblicken. Im Jahr 2006 erschien sein Buch "Stimmbildung im Chor. Anregungen, Einsichten, Übungen", das sich mit den grundlegenden Gesichtspunkten der stimmbildnerischen Tätigkeit auseinandersetzt. |
| Michael Metzler, Berlin Percussion
Michael Metzler ist Absolvent der Leipziger Musikhochschule, Examen bei Hermann Naehring/Berlin. Spezialisierung auf ethnische Percussion bei Ahmed Subhy in Kairo und Glen Velez in New York. Seit 1997 weltweite Konzert, Studio- und Lehrtätigkeit, mehr als fünfunddreißig CD – Produktionen in Europa, Japan, Mexiko, Israel, Iran sowie den USA und Kanada mit Ensembles wie The Harp Consort, dem Freiburger Barockorchester, Akamus sowie verschiedenen eigenen Projekten. Zahlreiche Theater-, Tanz- und Filmmusiken, unter anderem für Joachim Schlömer / Theater Basel / Hebbel-Theater Berlin / Semperoper Dresden / BBC London... Seit 2001 Beschäftigung mit historischem Glockenguss, Nachguss mittelalterlicher Glockenspiele. Michael Metzler ist ein international gefragter Dozent zum Thema historische Percussion. |
| Lars Ulrik Mortensen, Kopenhagen Cembalo |
| Gordon Murray, Wien Cembalo, Hammerflügel |
| Volker Mühlberg, Hannover Violine
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| Markus Möllenbeck, Köln/Berlin Violoncello
Markus Möllenbeck, 1962 in Viersen geboren, studierte schon als Jungstudent an der Folkwanghochschule in Essen bei Janos Starker und Maria Kliegel, dann abschließend bei Young-Chang Cho. Nach einem Barockcello-Studium in Hilversum (NL) bei Phoebe Carrai wurde er 1991 Mitglied von Musica Antiqua Köln, ein Jahr später Solocellist und bereiste bis zum Jahre 2000 nahezu alle wichtigen Musikzentren Nord-, Mittel- und Südamerkas, Australiens, Asiens und ganz Europas, zuweilen auch als Solist von Cellokonzerten des 18. Jahrhunderts. Er wirkte bei zahlreichen Fernseh-, Rundfunk- und vor allem preisgekrönten CD-Produktionen mit. In 2001 gründete er mit dem Flötisten Daniel Rothert und dem Cembalisten Gerald Hambitzer das ARCANGELO TRIO. Mit diesem Trio konzertierte er erfolgreich im WDR und im Deutschlandradio, bei den Händelfestspiele in Halle oder auch den Brühler Schlosskonzerten. Im Frühjahr 2004 erschien die erste CD mit dem Titel „Händels italienische Reise“. Daneben formierte er federführend das COLLEGIUM MUSICUM KÖLN. Hierbei stand im Mittelpunkt die Zusammenarbeit mit dem Choreographen Joachim Schlömer in der Choreographie LES LARMES DU CIEL, die mit großem Erfolg in bei den Wiener Festwochen, dem Holland Festival, in Köln, Ludwigsburg und Freiburg aufgeführt wurde. Neben der Kammermusik war Markus Möllenbeck als Solocellist der Musiciens du Louvre unter Marc Minkowski, dem Freiburger Barockorchester und anderen Ensembles tätig. Momentan ist er La Stagione Frankfurt unter Michael Schneider und ganz besonders der Capella Augustina unter Andreas Spering verbunden. Zudem gastierte er in den Jahren 2002–2006 als Solo-Cellist an der Hamburger Staatsoper, der Bayrischen Staatsoper München, am Liceu in Barcelona in Händels RODELINDA, ALCINA und ARIODANTE unter Ivor Bolton, Michael Hofstetter und Harry Bicket. Markus Möllenbeck ist leidenschaftlich gern Pädagoge - so gibt er regelmässig Kurse an den Musikhochschulen in Detmold und Lübeck, im Kloster Michaelstein, der Sommerakademie in Neuburg a.d.D. und besonders seit 2000 an der Händelakademie in Karlsruhe. Seit 1996 leitet er eine Klasse für Barockcello an der Universität der Künste in Berlin, seit 2006 nimmt er zudem einen Lehrauftrag an der Essener Folkwang-Hochschule wahr. Im Rahmen der Edition Walhall des Franz-Biersack-Verlages Magdeburg ediert er in seiner Reihe "Il Violoncello concertato" Cellokonzerte des 18. Jahrhunderts. |